* Psychotherapie für Erwachsene und für Jugendliche (Privatpraxis) * Methodenintegrative, körper- und ressourcenorientierte Traumatherapie * Tiefenpsychologisch fundierte Supervision * EMDR-Supervision * Seminare und Fortbildungsveranstaltungen im Bereich Psychotraumatologie
In meiner Arbeit verbinde ich Methoden der erlebens- und körperorientierten Psychotherapie mit imaginativen und systemischen Elementen. Meist findet die Therapie in Form des Gesprächs statt, manchmal wird gemalt oder wir arbeiten auch mit Bewegung, mit Symbolen, mit der Aufstellung innerer Anteile im Raum. Immer richte ich mich danach, was im Kontakt entsteht und nach den Erfordernissen der jeweiligen Situation. Daraus kann dann eine Krisenberatung, eine lösungsorientierte Kurzzeittherapie oder auch eine längere prozessbegleitende Therapie entstehen.
Nikola v. Saint Paul Diplom-Psychologin, Approbation als Psychologische Psychotherapeutin und als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin. Akkreditierte Supervisorin und Selbsterfahrungsleiterin für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie. Zertifiziert für spezielle Psychotraumatherapie (DeGPT).
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Nikola v. Saint Paul - Praxis für Psychotherapie und Traumabehandlung
Jeder Mensch hat sein eigenes Wachstumspotiential. Wir erleben Krisen, in denen wir zu verzweifeln glauben. Und doch weisen diese den Weg zum nächsten Entwicklungsschritt, der das Leben wieder erfüllt und sinnvoll sein lässt. Auf diesem Weg geht es darum, uns selbst lieben und annehmen zu können und dabei klar zu erkennen, wie wir uns schützen, ohne uns dafür zu verurteilen.
In meiner Arbeit fördere ich den Kontakt mit der eigenen Lebendigkeit, mit dem wahren Selbst, das immer schon da ist und darauf wartet, wahrgenommen zu werden und sich entfalten zu können.
Meine therapeutische Ausrichtung ist methodenintegrativ und schulenübergreifend. Entscheidend ist mir eine Haltung von Akzeptanz und Respekt. Diese integriere ich in ein fundiertes tiefenpsychologisches Verständnis, das ich in Jahren der Arbeit und Fortbildung im psychotherapeutischen und im kinder- und jugendpsychiatrischen Feld entwickelt habe.
Traumaarbeit
Einen meiner Schwerpunkte bildet die Arbeit mit Menschen, die traumatisiert worden sind. Ein seelisches Trauma zeichnet sich dadurch aus, dass eine extrem bedrohliche Situation erlebt wurde, die die bestehenden Bewältigungsmöglichkeiten überstieg.
In der Folge kann es zu vielfältigen Symptomen kommen. Einschießende quälende Erinnerungen, Schlafstörungen, Reizbarkeit, Angstzustände und verschiedene körperliche Beschwerden kommen vor. Irrationale Scham- und Schuldgefühle können auftreten.
Während der traumatischen Situation ist das seelische Verarbeitungsvermögen völlig überfordert. Der Mensch rettet sich aus dieser Überforderung, indem er sozusagen auf "Notbetrieb" umschaltet. Tatsächlich werden Teile des Gehirns stillgelegt (dies betrifft unter anderem das Sprachzentrum). In diesem Schockzustand spalten wir uns innerlich auf. Wir trennen uns von unseren Gefühlen ab, betäuben diese, um die Situation zu ertragen. Wir registrieren, was geschieht, ohne zu fühlen (weil wir von unseren Gefühlen sonst weggeschwemmt würden, weil wir uns aufzulösen drohten in Verzweiflung). Häufig besteht ein Eindruck von Unwirklichkeit oder davon, dass nicht wir es sind, die dies erleben oder dass wir uns selbst von außen zuschauen. Diese Fähigkeit zur Dissoziation lässt uns zunächst seelisch überleben. Dies kann jedoch in der Folge zu Problemen führen, weil wir in ganz anderen Situationen, die uns an das Trauma erinnern, automatisch wieder so reagieren. Bei der traumatischen Erinnerung wiederholt sich das gleiche Stressmuster wie beim Trauma selbst. Das Gehirn, der Stoffwechsel, der ganze Körper reagieren wieder auf dieselbe Weise, mit der Konsequenz, dass das Erinnerte wieder nicht verarbeitet werden kann.
Die neueren Verfahren der Traumatherapie (wie EMDR, körperorientierte und imaginative Methoden) ermöglichen hier eine wirksame Verarbeitung, wobei die Belastung in einem erträglichen Bereich gehalten wird. So kann das Stressmuster unterbrochen werden. Voraussetzung ist eine Situation äußerer Sicherheit und innerer Stabilität, die in der Therapie erarbeitet wird. Die Begegnung mit der traumatischen Erinnerung erfolgt schonend und wohldosiert, so dass sie allmählich integriert werden kann. Am Ende des Prozesses steht die tiefwurzelnde und gefühlte Erkenntnis, dass das Erlebte wirklich vorbei ist und dass man sein Schicksal tragen kann. So kann die Erinnerung in die Biografie integriert werden, als Erfahrung, die einen zwar geprägt hat, an der man aber auch gewachsen ist. Das Trauma-Stress-Muster hat keine Macht mehr über unser Erleben und Handeln.
Mein fachlicher Hintergrund
Mitarbeit in Forschung und Lehre an den Universitäten Heidelberg, Siegen und Freiburg i. Br. Ausgebildet in: Klientenzentrierter Gesprächstherapie, Focusing, Systemischer Paar- und Familientherapie, tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie und Traumatherapie. EMDR-Therapeutin und Supervisorin. Ausbildung in Somatic Experiencing (SE). Langjährige Berufserfahrung im Bereich der Erwachsenen- sowie der Kinder- und Jugendlichen-Psychiatrie und -Psychotherapie.
2001: EMDR und systemische Familientherapie. In: EMDRIA Rundbrief Nr.2, 14-17 (unter diesem Link kann der Artikel auf der Homepage des Instituts für Traumatherapie abgerufen werden.)
2006: Psychotrauma und Traumaheilung. In: Fokus Beratung 8/18-24
2006: Traumaorientierung in der psychotherapeutischen Praxis. In: Zeitschrift für systemische Therapie und Beratung 24/244-250
Angaben nach dem Elektronischen Geschäftsverkehrsgesetz und Teledienstgesetz vom 21.12.01: Approbation als Psychologische Psychotherapeutin und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (Reg.Präs.Stuttgart). Eingetragen ins Arztregister der Kassenärztlichen Vereinigung Südbaden. Mitglied der Landespsychotherapeutenkammer Baden Württemberg Mitglied im Tiefenpsychologischen Institut Baden e.V., DeGPT e.V., EMDRIA Deutschland e.V. , GPTG e.V.
Das Berufsrecht ist, soweit keine andere Regelungen durch die Kammer gültig sind, durch das Psychotherapeutengesetz geregelt: PsychThG vom 1.1.1999
Terminvereinbarung und weitere Information telefonisch: 0761/28 54 789.
Es können Fortbildungspunkte für tiefenpsychologisch fundierte Supervision oder Selbsterfahrung vergeben werden, die von der Psychotherapeutenkammer anerkannt werden.
EMDR-Auffrischseminar
Termin bitte erfragen.
Freiburg
von der Landespsychotherapeutenkammer akkreditierte Fortbildung.
EMDR-Supervisionstage
Termine bitte erfragen
von EMDRIA akkreditiert
Seminartag Psychotraumatologie in der Notfallseelsorge
24.11.2009
Freiburg
Curriculum für Notfallseelsorge. Information beim Erzb. Seelsorgeamt Tel: 0761/5144-0
Einführungsseminar EMDR
16.10.2009
Binningen, BL (Schweiz)
Anmeldung an die EPD Baselland: evelyne.siegrist(at)kpd.ch Tel.: 0041 61 9277511
Vortrag: Körper- und ressourcenorientierter Umgang mit traumatischen Erinnerungen
08.05.2009
Bielefeld
11. Jahrestagung der DeGPT Anmeldung unter www.evkb.de/traumatagung2009
Dancing Through ... - Ein bewegtes Wochenende zur Selbstfürsorge nicht nur für Trauma-Therapeut/inn/en
Termine bitte erfragen.
Fortbildungspunkte für Selbsterfahrung
Aus der Fülle... Ressourcenvolles Arbeiten mit Komplex- und Schwertraumatisierten